Fehler, mit denen Führungskräfte ihre Mitarbeiter vergraulen können.

 

Das weiß doch jeder?

 Sie interessieren sich nicht für Ihre Mitarbeiter als Menschen.

Etwa die Hälfte aller Angestellten sucht sich einen neuen Job, weil die Beziehung zum Chef nicht ihren Erwartungen entspricht. Als Vorgesetzter ist es wichtig, zu den Mitarbeitern eine Beziehung zu entwickeln, die auf mehr basiert als der gemeinsamen Arbeit. Mitarbeiter wollen als ganze Menschen gesehen werden. Daher zahlt es sich aus, wenn Sie als Führungskraft wissen, was Ihre Mitarbeiter persönlich bewegt.

Sie zeigen für die Arbeit Ihrer Mitarbeiter keine Wertschätzung.

Wie würde es Ihnen gehen? Sie schließen eine wichtige Arbeit oder ein Projekt erfolgreich ab und keiner gibt ein Feedback, wie er das Ergebnis findet. Eine gute Arbeitsbeziehung beinhaltet Anerkennung für das, was geleistet wird und wurde. Anerkennung zeigt, dass Sie sich als Führungskraft mit der Arbeit Ihres Mitarbeiters auseinandergesetzt haben.

Sie lassen Ihre Mitarbeiter bis zum Burnout arbeiten.

Schlechte Manager verwechseln Überstunden mit Produktivität und loben ihre Mitarbeiter dafür, wenn sie besonders lange im Büro sitzen oder um Mitternacht noch auf eine E-Mail antworten. Gute Vorgesetzte tun das Gegenteil: Sie achten darauf, dass ihre Mitarbeiter sich nicht überarbeiten und sich ausreichend von der Arbeit erholen können. Wem nutzt es, wenn ein Teammitglied aufgrund von Krankheit oder Stress ausfällt? Eine gute Führungskraft weiß, wie sehr sie ihre Mitarbeiter belasten kann und organisiert eine gute Aufgabenverteilung im Team.

Natürlich können durchgearbeitete Nächte ein Team auch zusammenschweißen, aber nur, wenn das nicht zur Regel wird, sondern wirklich eine Ausnahme ist.

Sie halten Ihre Versprechen nicht ein.

Ihre Mitarbeiter wollen sich auf ihre Führungskraft verlassen können. Daher ist es elementar wichtig, gemachte Zusagen auch einzuhalten. Machen Sie keine Versprechen, die Sie nicht einhalten können. Nicht eingehaltene Versprechen geben der anderen Person das Gefühl, nicht geschätzt zu werden oder sogar getäuscht oder belogen worden zu sein.

Sie melden sich dann, wenn etwas nicht läuft.

Den Mitarbeitern ein schlechtes Gefühl zu vermitteln und zu glauben, dass negatives Feedback sie anspornt, ist kein guter Führungsstil. Eine gute Führungskraft achtet darauf, dass sie regelmäßig mit ihrem Team im Austausch ist und Verbesserungswünsche und Lob sich die Waage halten. Wer jedoch nur dafür bekannt ist, sich zu melden, wenn etwas nicht funktioniert, wird bald ohne Team dastehen.

Sie unterstützen Ihre Mitarbeiter nicht, dazuzulernen.

Glück gehabt: Sie haben ein gutes Team, welches so gut arbeitet, dass der „Laden“ im Prinzip von allein läuft. Die müssen doch glücklich sein, oder nicht? Wer das als Manager so sieht, wird die besten Leute bald an die Konkurrenz verlieren. Denn gerade die besten Mitarbeiter suchen nach Herausforderungen und wollen die zuerst im eigenen Unternehmen bekommen. Als gute Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, nach Wegen zu suchen, wie Sie auch für die besten Mitarbeiter Bereiche finden, in denen sie noch dazulernen können. Denn es gibt bekanntlich auch Mitarbeiter, die aus lauter Langweile unzufrieden werden und ihr Glück dann beim nächsten Unternehmen versuchen.

Sie befördern die falschen Leute.

Als Vorgesetzter eines Teams sollten Sie einschätzen können, wer am besten für eine offene Stelle geeignet ist. Einen neuen Mitarbeiter einstellen oder jemanden aus dem Team befördern? Das Wichtige dabei ist, die Stelle so zu besetzen, dass die Entscheidung im Team akzeptiert wird. Denn das Team hat in der Regel ein sehr gutes Gefühl dafür, wer die Beförderung verdient hat oder was jemand können muss, um das Team perfekt zu ergänzen.

Machen Sie Stellenanforderungen und die Kriterien für Beförderungen sehr transparent und prüfen Sie ganz genau, wer im Team aufrücken soll. Begleitende Personalentwicklungsmaßnahmen wie Coaching und Weiterbildungen können helfen.

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